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großzügig
elegant
weit

Schwarzer
Diamant
hoch über´m
See

Lage, Lage, Lage, das sind die drei Punkte für eine Immobilie. Insofern haben wir hier alles richtig gemacht. Aber ein Herzog-Haus bietet mehr: raffinierte Details wie das gelochte Blechdach, das auch gut eine Kunstinstallation sein könnte, eine konsequente Ausrichtung aller Räume zum See, das gläserne Treppenhaus als freies, fast schon anmutig verbindendes Element, den spannenden Kontrast zwischen Räuchereicheparkett und dem strahlenden Weiß der Wände und die grenzenlose Öffnung in die Weite.

Zu den Grundrissen

Villa
mit Ausblick

Ein schwarzer, sphärisch angespitzter Monolith inmitten einer sanft fallenden Bergflanke überm Starnberger See, geht das? Darf das? Und ob! Die exponierte Lage verlangt geradezu nach einer ästhetischen Verantwortung, nach einem sichtbaren Zeichen, wie einst die Wege flankierenden und sichernden Burgen des Mittelalters. Freilich hat diese luxuriöse Villa nichts mit einer Burg gemeinsam. Hier regiert die raumgreifende Offenheit, die sanfte Eleganz und die nachhaltige Energieeffizienz.

Innen
wie außen

Ein Refugium mit allem ausgestattet, was essenziell und pur ist:
Große, weite, raumhohe Fensterfront zum See und Süden, reduzierter in den Privatsphären, wieder offen und einladend im Entrée mit dem gläsernen Treppenhaus, schafft eine substantielle, greifbare Verbindung zwischen Umwelt und Interior.
Die Treppenstufen, wunderschön kontrastierend zwischen Räucher-eichebelag und weißer Stahlfigur, sind frei schwebend an Edelstahl-seilen abgehängt und mit Glas-wänden eingefasst. Ein gleich großes Treppenauge lässt von oben nach unten Licht, Helligkeit und Weite strömen. Die drei Schlaf- und Kinderzimmer sind mit Ensuite-Bädern und strahlend weißen Einbauschränken mit integrierten Arbeitsplätzen ausgestattet.

Nebenan
und doch mittendrin

Die zweigeteilte Küche – vorne repräsentativ und kommunikativ, hinten effizient und überaus praktisch – lädt dazu ein, den Blick über die sich sanft streckende Landschaft und über den Starnberger See schweifen zu lassen. Welch ein Genuss.

Im 95 qm großem Livingroom überrascht ein vier Meter breiter, kunstvoll gefertigter Schrank-Kamin mit heimelig knisterndem Feuer, jedoch ohne dessen Nachteile wie offene Flamme, Ruß und Holzscheitorganisation.

Die komplett verglaste Hausfront öffnet sich zum quadratischen Balkon, der die darunter befindliche Terrasse schützt, zum Garten und zum See. Wer braucht da noch Ablenkung und Kurzweil?

Unser
Werkbericht

Kochen und Leben

Die Planung eines Hauses beginnt von innen nach außen. Erst müssen alle Räume, deren Größe und Funktion klar sein, bevor die äußere, zusammenfassende Hülle kreiert wird.

Leben
und Geniessen

Die Kücheneinrichtung überzeugt durch stringente, klare Formen und Linienführung. Die seitliche Verkleidung korrespondiert mit der Arbeitsplatte und dem fugenlos eingelassenen Waschbecken aus dem gleichen Naturstein: mattierter, schwarzer Granit mit Titanium-Gold-Einschüssen. Exklusiv und edel. Die Räuchereiche findet sich in den grifflosen Fronten wieder und das Innenleben besticht mit fingerverzinkter Vollholzeinrichtung.

fein
das Leben
gestalten

Details:
zu uns
und zum Projekt

Ein Grundstück und Ausblick in so einer Klasse verlangt nach besonderer Güte an den Baukörper und wir sind uns unserer Verantwortung dabei sehr bewusst. Daher haben wir im gesamten Planungsprozess mit drei Prämissen gearbeitet: die Bedürfnisse des Auftraggebers, die Qualität im Bau und möglichst geringe Emissionen.

Das erscheint leicht und irgendwie selbstverständlich zu sein, unterscheidet Herzog jedoch mit der Ernsthaftigkeit und der Tiefe des Anspruches.

Eine luxuriöse Villa mit beinahe 500 qm Nutzfläche mit einem Energieaufwand weit unterhalb eines Effizienzhaus zu errichten und zu betreiben, das ist schon höchstes Bauingenieurskönnen.

Hinzu kommen die Ästhetik des einfachen, aber mit viel Glas, dunkler Fassade und vor allem mit einem Ornament-Blechdach versehenen Baukörper, die geschickte Aussnutzung der Sichtachsen des Grundstückes und die simple, aber funktional durchdachte Inneneinteilung des gesamten Raumes.

14,9 kWh pro Quadratmeter und Jahr Endenergiebedarf, das ist in etwa so viel, wie ein normaler Herd in jeder Küche braucht, um Kuchen zu backen, zu braten oder auch ein Tomatencremesüppchen zuzubereiten. Also extrem wenig für ein Haus in diesen Dimensionen, Höhe und den großen Glasflächen. Das ist schon beeindruckend – aber eigentlich sollte es selbstverständlich sein und bei herzog architektur ist es das auch.

Technik:
Massive Ziegelbauweise und Stahlbeton, Verwendung alternativer Haustechnik wie Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage.

Baukörper

Stockwerke

Einrichtung

Das Interiorkonzept und die Detailplanung erfolgte in Kooperation mit der Schreinerei Schmid in Abensberg, die auch den Innenausbau realisiert hat.